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postheadericon Geändertes Schadenersatzrecht

Seit August 2002 ist ein neues Schadenersatzrecht in Kraft getreten. Einen Schwerpunkt der Änderung nimmt die "fiktive Abrechnung" auf Gutachtenbasis ein. Wird das Fahrzeug in einer Fachwerkstatt instand gesetzt, bleibt im Wesentlichen alles beim Alten.

Wird auf die Reparatur verzichtet, so wird die Mehrwertsteuer aus dem Gutachten abgezogen und nicht mit von der Versicherung bezahlt. Der grundsätzliche Ablauf der fiktiv ermittelten Schadenabrechnung bleibt, nur muss die Mehrwertsteuer nachgewiesen werden. Bei der Reparatur in einer Fachwerkstatt ist dieser Nachweis kein Problem. Für Reparaturen in Eigenregie wird die Mehrwertsteuer nur für Ersatzteile berechnet.

Weiterhin geändert wird die Schuldunfähigkeit für Kinder im Straßenverkehr. So ist ein bis zu neunjähriges Kind für einen Schaden, den es bei einem Unfall mit einem Kraftfahrzeug einem anderen zufügt (z.B.: plötzliches auf die Straße laufen), nicht verantwortlich (Ausnahme: vorsätzliches Handeln). Hier kann also ein Kraftfahrer auf seinem Schaden sitzen bleiben, sofern er diesen nicht über eine Vollkasko abgesichert hat.